Premierminister Masrour Barzani traf sich am 17. März mit der Krisenstabzentrale von Erbil im Hauptquartier der Provinzverwaltung von Erbil.
Der Gouverneur von Erbil, Omed Khoshnaw, gab einen Überblick über die Arbeit und die Aktivitäten des Teams und wies darauf hin, dass die Krisenstabzentrale Dienststellen und relevante Sicherheitsbehörden unter einem Dach vereint.
Der Premierminister dankte ihnen und allen beteiligten Institutionen für ihre Einsatzbereitschaft und ihre kontinuierlichen Bemühungen, ihre Aufgaben zu erfüllen, die Bürger zu unterstützen und die öffentliche Sicherheit in Erbil und der Region Kurdistan zu gewährleisten. Er wies die Beamten an, ihrer Verantwortung nachzukommen und jegliche Beeinträchtigung der öffentlichen Dienstleistungen zu verhindern.
Der Premierminister versicherte der Bevölkerung Kurdistans, dass alle Anstrengungen unternommen würden, um die Bürger zu schützen und die Region Kurdistan von Krieg und Spannungen in der Region fernzuhalten. Er wies darauf hin, dass die KRG trotz wiederholter Angriffe durch illegale Kräfte auf Öl- und Gasfelder sowie Raffinerien ihre Bemühungen zur Bewältigung der Stromversorgungslage fortgesetzt habe.
In einer Pressekonferenz im Anschluss an das Treffen betonte der Ministerpräsident, dass die Region Kurdistan mehr als jeder andere um die Wirtschaft, die Gehälter und die Lebensgrundlagen der Bürger besorgt sei. Er bekräftigte, dass die KRG die Wiederaufnahme der Ölexporte durch den Irak unterstütze und keine Hindernisse schaffe, und fügte hinzu, dass die Region Kurdistan lediglich Garantien gefordert habe, um sicherzustellen, dass sie ebenfalls Öl aus ihren Feldern fördern und exportieren könne. Er erklärte, dass Bagdad zuvor die Ölexporte der Region Kurdistan auf gerichtlichem Wege gestoppt habe; daher sei die Unterbrechung der Exporte nicht die Schuld der Region Kurdistan. Er merkte an, dass die Exporte durch die Region Kurdistan zum Hafen von Ceyhan begrenzt seien und den Verlust der irakischen Ölexporte durch die Straße von Hormus nicht ausgleichen könnten. Der Premierminister bekräftigte die Bereitschaft der KRG, mit der Bundesregierung zusammenzuarbeiten und sich abzustimmen, um die Exporte wieder aufzunehmen.
In Bezug auf das ASYCUDA-Zollsystem stellte der Premierminister klar, dass die Region Kurdistan nicht erklärt habe, die Umsetzung zu verweigern. Im Gegenteil, die KRG habe der Umsetzung des Systems zugestimmt, aber um Zeit für die notwendigen Vorbereitungen gebeten, insbesondere angesichts der derzeitigen schwierigen wirtschaftlichen und handelspolitischen Bedingungen und des starken Rückgangs der Handelsaktivitäten in der Region Kurdistan.
Der Premierminister dankte der Koalition und den internationalen Partnern für ihre Unterstützung beim Schutz Kurdistans, seiner Bevölkerung und seiner Infrastruktur.
Originalartikel (auf Englisch)
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