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Region Kurdistan verstärkt diplomatischen Bemühungen um Syrien

Region Kurdistan verstärkt diplomatischen Bemühungen um Syrien

Die Region Kurdistan hat ihre diplomatischen Bemühungen verstärkt, um eine weitere Eskalation in Syrien zu verhindern, und davor gewarnt, dass anhaltende Kämpfe die regionale Instabilität gefährden und ein Wiederaufleben des IS auslösen könnten.

Präsident Nechirvan Barzani steht in ständigem Kontakt mit internationalen Partnern und betont, dass militärische Lösungen die Krise nur verschärfen würden und dass der Dialog der einzige gangbare Weg nach vorne sei.

In Erbil traf Präsident Nechirvan Barzani mit dem SDF-Kommandeur Mazloum Abdi und Vertretern der ENKS zusammen, um über Deeskalation und politische Lösungen zu beraten, und empfing außerdem den US-Sonderbeauftragten für Syrien, Tom Barrack. Auch Frankreichs Emmanuel Macron bekundete in einem Telefonat seine Unterstützung für die Vermittlungsbemühungen und den Schutz der Zivilbevölkerung.

Die Region Kurdistan begrüßte ein Dekret des syrischen Interimspräsidenten Ahmed al-Sharaa, in dem die Rechte der Kurden anerkannt werden, und betonte gleichzeitig, dass diese Garantien in der künftigen Verfassung Syriens verankert werden müssen. Parallel dazu fanden Gespräche zwischen Premierminister Masrour Barzani und Vertretern der USA statt.

Außerdem fand ein Treffen mit Serok Masoud Barzani in Erbil statt, bei dem die Bedeutung des Dialogs und des internationalen Engagements in Syrien unterstrichen wurde.

Präsident Barzani mit US-Gesandtem Barrack (auf Englisch)
Premierminister Barzani mit US-Gesandtem Barrack (auf Englisch)
Präsident Barzani mit SDF-Kommandeur Abdi (auf Englisch)
Telefonat zwischen Präsident Barzani und Präsident Macron (auf Englisch)
Erklärung von Präsident Barzani (auf Englisch)